Sonntag, 31. Mai 2009

Baustaub

Baustaub ist sehr fein und dringt in jede Ritze, auch bei einer Kamera. Keine Sorgen brauchte ich mir um meine DSLR-Kameras des Pentax/Samsung-Systems machen, als ich meine Bremerhavener Freunde auf ihrer Baustelle fotografierte. Die Bodies sind hermetisch gegen Staub und Wasser gedichtet.

Mirinator

Oropax nicht vergessen!

Feierabend!

Nach kurzem Abwischen mit einem feuchten Lappen war die Kamera wieder einsatzbereit.

Sonntag, 24. Mai 2009

"Mensch, wo seid ihr?"

Zu Hause sind die Besucher des Evangelischen Kirchentages wieder. Die Innenstadt ist leer, die Bahnen fahren seltener. Die letzten Spuren verschwinden.


Am Dom verschwinden der Pavillion der Bremischen Evangelischen Kirche und die Brücke zwischen den Türmen des Doms. Nur eine der Sitzkisten hat noch überlebt.


Auch das "Papier"-Schiffchen wird nicht mehr lange zu bewundern sein.


Der Müll wartet ordentlich verpackt auf den Abtransport. Es war ein durchaus sauberer Kirchentag.


Auch die blauen Tücher, als Erkennungszeichen der Kirchentagsteilnehmer werden verschwinden. Die Frage "Mensch, wo bist du?" ist aus dem Strassenbild verschwunden. Hoffentlich nicht aus den Köpfen.

Samstag, 23. Mai 2009

Nachtrag: Worldbeat-Party

Bereits vor einer Woche fand die Worldbeat-Party unter dem Motto "electro tango" im Bürgerhaus Weserterrassen statt. Die Bilder entstanden für die Homepage des Veranstalters.

Sinnlich und eng wurde getanzt.

Enrico la Roma & Kristina vom Studio Libertango in Bremen zeigten in zwei Showeinlagen Tango vom Feinsten.

Beinarbeit ist alles.

Konzentration mit viel Gefühl.

Für völlig neue Lichteffekte sorgten die eingesetzten LED-Scheinwerfer. Die Kamerasensoren stoßen da schon an ihre Grenzen und tun sich mit Nuancen schwer. Aber auch daraus lässt sich etwas machen, wie man sieht.

Freitag, 22. Mai 2009

Kirchentag: "Power of Love"-Festival

Das Festival "Power of Love" brachte junge Rock-Bands auf die Bühne und alte Rocker vor die Bühne.

Da konnte man sich von der Liebe tragen lassen.

Unbestrittene Stars des Abends waren Die Happy.

Zum reinhören: Die Happy Homepage

Donnerstag, 21. Mai 2009

Meine Kirchentagsimpressionen

Der Evangelische Kirchentag ist in Bremen nicht zu übersehen. Menschen mit blauen Tüchern, Plakate "Mensch, wo bist Du?", Posaunenchöre, Bühnen in der ganzen Stadt Bremen. Kirchengemeinden aus ganz Deutschland haben ihre Kirchenbänke mitgebracht und auf der Schlachte, direkt an der Weser aufgestellt:

So kommt ein Stück Kirche zu den Menschen.

Begegnung der Kulturen einmal anders.

Wer die Schlachte nun weiter entlang der Weser geht kommt über die Neue Schlachte direkt zur Überseestadt. Hier ist das zweite große Quartier des Kirchentages. Bier gibt es auch, außer beim Blauen Kreuz.

Die Promenade der Überseestadt am Europahafen ist auch rechtzeitig fertig geworden.

Auch auf den eigens angereisten Schiffen, wie der Cap San Diego aus Hamburg, finden Veranstaltungen statt.

Ein Oratotium stand auf der großen Bühne vor dem Hauptbahnhof auf dem Programm. Die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu in moderner klassischer Musik.

Zu Beginn der Szene in der Jesus aufersteht erschien plötzlich dieser Regenbogen über dem Hauptbahnhof. Wer mag da an Zufall glauben?!
( 1.Mose 9,14 Jedes Mal, wenn ich Regenwolken über der Erde zusammenziehe, soll der Bogen in den Wolken erscheinen, 15 und dann will ich an das Versprechen denken, das ich euch und allen lebenden Wesen gegeben habe: Nie wieder soll das Wasser zu einer Flut werden, die alles Leben vernichtet. 16 Der Bogen wird in den Wolken stehen, und wenn ich ihn sehe, wird er mich an den ewigen Bund erinnern, den ich mit allen lebenden Wesen auf der Erde geschlossen habe. 17 Dieser Bogen«, sagte Gott zu Noach, »ist das Zeichen für den Bund, den ich jetzt mit allen lebenden Wesen auf der Erde schließe.«)

Sonntag, 17. Mai 2009

Seemann-Shooting...

... oder wie aus einem großen Shooting ein kleines wurde. Eigentlich sollte das Thema "Hafenbräute und Seebären" heißen. Die Modelle waren ausgesucht, doch dann hagelte es Absagen. Und das obwohl zur Sicherheit doppelt so viele Modelle angefragt wurden. Schließlich blieb uns Günther mit dem wir echt viel Spaß hatten. Hier eine "first view".
Er fragte sich natürlich wo die anderen Modelle bleiben:

Da kam niemand mehr. Auch Günther wäre fast nicht gekommen, denn an seinem Auto klemmte eine Bremse und lief heiß.

Mit von der Partie war auch Fotograf Andreas - mit sichtlicher Begeisterung. Besonders der portable Sonnenuntergang hatte es ihm angetan.


Seenot im Abendrot - so hätte unser Shooting auch heißen können. Übrigens ist die Sonne auch in Bremen nicht drei Stunden lang rot, schon gar nicht bei so bewölktem Himmel. Ein "entfesselter" Blitz mit zwei full CTO-Gels und ein Weißabgleich auf "Kunstlicht" zauberten die Abendstimmung.
Leider war Günther auf der Rückfahrt nicht ganz so verzaubert, seine Bremse machte weiter Probleme. Er kam gut nach Hause, sein Auto blieb in Bremen.

Dienstag, 12. Mai 2009

Bremotions

Bremotions - Bremen in Bewegung ist eine neue Foto-Idee. Bewegung im Bild auf zweierlei Weise. Zum einen durch gezielte Bewegungsunschärfe am PC:

Bremer Rathaus

Konzerthaus Die Glocke

Zum anderen durch mitziehen bei bewegten Objekten. Meine Empfehlung ist eine 1/15Sek., damit klappt es sehr gut:

Rathaus mit Roland und Strassenbahn

Bremen-Touristen mit Rathaus und Strassenbahn

Bremen erleben!

Meine Wahlheimat kenne ich gut, meinte ich. Ein kleiner Vormittagsausflug förderte jedoch ganz neue Blickwinkel und Lichtstimmungen zu Tage:

Die Bremer Stadtmusikanten, ganz ohne Touristen! Ein wirklich seltenes Bild. In paar Tagen zum Kirchentag dürfte das ganz anders aussehen.

Diese beiden Leser entdeckte ich neben vielen kleinen Figuren im Dom.

Interessante Lichtstimmungen im Vormittagslicht, wenn die Sonne durch ein Fenster des Doms fällt.

100 Jahre und ein Flugtag

Der Bremer Flughafen feierte am 10.Mai seinen 100. Geburtstag. Grund genug viele Gäste einzuladen:

Das Airbus A380 am Himmel über Bremen. Das kannten wir schon, denn das größte Passagierflugzeug der Welt überflog schon einmal das Bremer Airbus-Werk.

Einer der vielen Gäste zwischen Tante Ju und anderen historischen Fluggeräten war eine Douglas DC 6 B in den Farben der Red Bull Air.

Und dann kam er und war zu greifen nahe. So nah, dass selbst der Weitwinkel nicht ganz reichte. Der A380 schaffte es ohne Probleme auf der kurzen Bremer Landebahn.