Mittwoch, 28. Dezember 2011

Rückblick: Begegnungen 2011

Zum Jahresende ein Rückblick auf Begegnungen mit Menschen vor meiner Kamera:


Heike Makatsch (RB/3nach9)


Bud Spencer (RB/3nach9)


Sarah Kuttner (RB/3nach9)


Katarina Witt (RB/3nach9)


Rola beim Wintershooting


Penny im 20er Jahre Style ganz Diva


Strömender Regen vertrieb uns in den alten Elbtunnel: Kyra


Lili und die Harley


Laura barfuß im Regen


Heiraten? Nie! Mooni


Schluß jetzt! UtaR

Freitag, 25. November 2011

3nach9: Tante Polly, Wachstumsschmerz und Yeti


Heike Makatsch spielt in einer neuen Tom Sayer-Verfilmung die Tante Polly.


Sarah Kuttner stellte ihr neues Buch "Wachstumsschmerz" vor.


Henning Venske hat auch ein neues Buch: "Lallbacken" - wie der Tiltel unschwer erkennen lässt, nimmt der Kabaretist die Politiker auf's Korn.


Hannelore Hoger - Schauspielerin


Heike Makasch im Gespräch mit Reinhold Messner. Ging bestimmt um den Yeti :-)

Donnerstag, 17. November 2011

Tatort, Herbst und warten


Lange warten mußte nicht nur Uta auf den Zug, sondern auch die Blogleser. Eine ereignisreiche Zeit liegt nun hinter mir. Immerhin im positiven Sinne. Viele Aufträge, eigene Projekte und manchmal das Aussergewöhnliche lassen die Zeit dahin rasen.
Ein erstes Shooting mit Model Uta gehörte zu den persönlichen Projekten. "Waiting for the train" wird es noch im anderen Ausgaben geben und vielleicht mal eine Ausstellung. Apropos Ausstellung: den Februar bitte schon vormerken, denn "Bremen? C'est mort!" kommt in die Galerie 3hochdrei in Bremen.



Der Dreh des Bremer "Tatort" war eines der besonderen Erlebnisse. Mit 50 anderen Komparsen mimte ich eine Hochzeitsgesellschaft. Natürlich wird das nichts mit der fröhlichen Feier. Actionreich und mit einigen Stunts wird es ein ganz anderer Radio Bremen Tatort, die ja sonst eher sozialkritisch sind.


Zu den angenehmen Seiten des Fotografenlebens gehört es, an wirklich schönen Tagen an schönen Orten sein zu können. So wie hier im herbstlichen Bad Fallingbostel.

Freitag, 16. September 2011

Shootings, Shootings, Shootings...

Heute mal eine Auswahl aus mehreren Shootings der letzten Wochen. Den Anfang machen 10 Harleys, 5 Modelle und 4 Fotografen. Einen Nachmittag lang, fotografierten wir was das Zeug hielt. Danke an Martin für's organisieren:

"Na, trauste dich auf den Sozius?" (Lili Coeur)

"Jungs, die Kohle hab' ich..." (StMoonlight)
Regen, Regen, Regen. In Langen bei Bremerhaven fiel das Shooting mit Nicole, Fesa und Laura trotzdem nicht ins Wasser. Improvisation ist die halbe Miete ;-)

Still leben (Nicole)

Barfuß-Kirmes (Laura)

"Schau' mich bitte nicht so an,..." (Laura)

Türkisch Bollywood (Fesa)

Donnerstag, 25. August 2011

[kreativ gesehen] 9: Plump auf der Hand liegend - Locations finden


"Wo hast du das Foto denn gemacht? Was, nee gleich hier um die Ecke?!" Wer Menschen draussen portraitieren möchte steht oft genug vor der Frage welche Location sich als Hintergrund eignet. Doch wie findet man eine Location? Helmut Newton war der Meinung, dass sich Locations ganz einfach im Umkreis von max. zwei Kilometern um seine Wohnung oder sein Hotel finden ließen.

Tipp 1: Raus aus dem Auto

Laufen oder Fahrrad fahren ist nicht nur gesünder, es ist auch langsamer. So hat man Zeit den Blick schweifen zu lassen und auch mal die eine oder andere Ecke genauer zu betrachten. Ein langer Spaziergang durch Seitenstraßen des eigenen Viertels birgt durchaus Überraschungen. Es lohnt sich auch bei ungünstigem Wetter oder abends noch eine Runde zu drehen.

Eine tagsüber eher öde Bahnunterführung wandelt sich in der Nacht. Der Käfer war Glückssache, die Location keine 500m von meiner Wohnungstür entfernt.

Tipp 2: Den Blick verengen

Die Kamera hat einen eingeschränkten Blickwinkel. Ein passender Hintergrund kann also schon aus einem kleinen Ausschnitt bestehen. Ich denke da gerne an Filmkulissen, mehr braucht es nicht. Was links und rechts davon ist sieht die Kamera nicht. Ausprobieren wie ein Ort wirkt ist einfach. Entweder man hat die Kamera oder ein Foto-Handy dabei. Oder einen alten Dia-Rahmen den man vors Auge hält ... und schon ist der Blick verengt.

Nur eine Wand, etwas heruntergekommen und schon ist die Location für die ernsten Blicke fertig. Dass man an dieser Stelle auf dem Weg von der Fußgängerzone zum Bremer Hauptbahnhof vorbei kommt, sieht man ihr nicht an.

Tipp 3: Unbekannte Wege gehen

Schon jede Seitenstraße abgelaufen? Jedes Viertel erkundet? Na, gut ist auch ein bischen viel ;-) Doch wir sind Gewohntheitstiere und müssen einfach mal die eingetretenen Pfade verlassen. Einfach mal durch einen unbekannten Park oder ein Gewerbegebiet gehen. Auch Gebäude mit Dachterrassen oder Parkhäuser könnten interessant sein.

Diese enge, schattige Gasse fand sich mitten in der Bremer Innenstadt.

Tipp 4: Mit Stadtplan und Geo-Dreieck

Das Licht spielt natürlich eine besondere Rolle. Da die Sonne wandert - wenn sie denn mal scheint - liegen Locations oft nicht den ganzen Tag im besten Licht. Da wir alle nicht die Zeit haben dreimal täglich den Sonnenstand zu prüfen, empfiehlt sich folgender Trick: die ausgesuchte Location wird auf einer Karte (auch online) gesucht. Bekanntlich ist oben immer Norden, jedenfalls wenn man die Karte richtig herum hält. Nun kommt das Geo-Dreieck ins Spiel. Man legt es mit der Spitze nach unten auf die Karte und schieb die flache Seite an die Location heran. Die Sonne geht im Osten auf, die rechte Spitze (180°) ist also 6:00 Uhr, 90° ist 12:00 Uhr und 0° ist 18:00 Uhr. So kann man auf der Karte bereits abschätzen wann es sich lohnt eine Location aufzusuchen. Dieser Trick ist auch hilfreich im Urlaub um Sehenswürdigkeiten im besten Licht zu erwischen.

Kleines Hilfsmittel für die Planung am Schreibtisch. Ein Stadtplan und ein Geo-Dreieck genügen um die Lichtrichtung zu schätzen.

Tipp 5: Recherche

Das schöne Wort kommt vom französischen "cherche" was suchen bedeutet. Oft genug soll es etwas bestimmtes sein. Die Suche wird also systematischer. Eine alte Fabrik, ein Schloß oder zumindest etwas das danach aussieht. Online-Recherche ist da die eine Sache und eine feine dazu. Aber auch der Blick in die Lokalzeitung hat mich schon auf so manche Idee gebracht. Obendrein gibt es auch Datenbanken für Locations z.Z. bei nordmedia für den norddeutschen Raum. Diese sind eigentlich für Film und Fernsehen gedacht. Fotografen werden dort auch fündig.

Eine beeindruckende Industriebrache. Der Hinweis darauf fand sich in der Lokalzeitung.

So nun Rechner aus und raus an die frische Luft ;-)

Sonntag, 7. August 2011

[Blickwinkel] ...aus Vegesack


Auf zu neuen Ufern?

Maritime Musik

Schiffsklänge

Maritime Musik 2 - jung

Beim Trödler

Beim Trödler 2

Beim Trödler 3 - sommerlich

Sonntag, 3. Juli 2011

Streik, Shooting, Schietwedder und Schlager

Mit Kyra als Modell wollten Andreas und ich mal ein paar Locations in Hamburg ablichten. Bereits die Zugfahrt begann als Abenteuer. Bedingt durch den Streik der Lokführer beim Metronom, fuhren die Züge seltener und waren "etwas" voller. Ich gestehe, es war übervoll und auf den Unterwegshalten konnten nicht alle Fahrgäste zusteigen. Schließlich wartete in Hamburg der "Schlagermove" auf seine Fans. Da ich manchmal ein bißchen dreißt bin, hatten wir es noch gut getroffen und auch 2(!) Sitzplätze ergattert. Ansonsten war im Zug kein durchkommen mehr. Das Personal schien überfordert, weil die Fahrgäste in Buchholz so dicht standen, dass 15 Minuten lang die Türen nicht geschlossen werden konnten. Die Zugbegleiterin erlitt später einen Nervenzusammenbruch und wurde in Hamburg von der Bundespolizei betreut.
In Hamburg gelandet regnete es und wir schlugen uns durch die Schlagermover zum Elbtunnel durch. In der Hoffnung es höre vielleicht auf zu regnen.

So schön leer, war der Tunnel nicht. Das Bild täuscht. Am anderen Ende drehte eine Band ein Musikvideo und Massen von bunt gekleideten Schlagerfans strömten vom Parkhaus, zur Fete durch den Tunnel. Und die Musik des Zuges drang bis zu uns nach unten durch.

Es blieb regnerisch. So fielen die Speicherstadt, die Hafen-City oder der Elbstrand ins Wasser. Aber wo trocken knipsen? Und das noch legal, auf öffentlichem Grund? Am Baumwall wurden wir fündig. Unter der Fußgängerbrücke vom U-Bhf. zum Verlagsgebäude von G+J wurden wir fündig.

Wann wird Hamburg endlich überdacht? ;-)

Samstag, 18. Juni 2011

[kreativ gesehen] 8: "Drama, Baby!"


"Ach, wie schön!" Schnell mal ein Foto machen. Doch das "schöne" bunte Ergebnis brauchte ein wenig Nacharbeit:

So leuchtende, kitschige Farben liefert die Kamera meist nicht.

Das Original-Foto wurde, wegen des Gegenlichts, mit einer Belichtungskorrektur (in der Kamera bei der Aufnahme!) von -2 Blendenstufen bereits unterbelichtet. Die Messung der Kamera hätte sonst eine hellere Aufnahme ergeben.

Im Bildbearbeitungsprogramm wurde die Sättigung der Farben auf +100% gesetzt.

Anschließend wurde zusätzlich die Sättigung der Farbe blau nochmals auf +100% gesetzt. Zum Abschluß wurde noch das Bildrauschen entfernt und das Bild nachgeschärft, um das Bild ganz oben zu erhalten. Dramatisch, kitschig...

Samstag, 11. Juni 2011

3nach9: Ick grinse denn mal....


Kurt Krömer, der "Neuköllner" der aus dem Wedding kam grinste dann mal in die Linse.

Topmodel Julia Stegner posierte natürlich professionell am Tisch der Radio Bremen Talkshow 3nach9.

Freitag, 27. Mai 2011

Montag, 23. Mai 2011

Inspiriert von den Wilden Zwanzigern

Ich hatte es schon lange vor. Sehr lange. Ein Shooting im Stil der 20er Jahre. Mit Penny hatte ich nun nicht nur ein Model, sondern sogar einen Termin gefunden. Angetan von einem Bild mit Louise Brooks und mit viel Originalmusik machten wir uns ans Werk. Der Freund des Models stand uns dabei ebenfalls hilfreich zur Seite im Studio an der Glücksburger Straße.

Mehr Grafik als Foto: hartes Licht und Filme die nicht rot nur schwarz wiedergaben bestimmten die wilden Jahre. Hier digital simuliert.

Diese alten Autogrammkarten - ich liebe sie ;-)

Erwischt! ;-)
Oder doch lieber etwas intellektueller? Das Schwarz der Lippen entstand früher durch die orthochromatischen Filme. Diese Schwarzweißfilme waren nicht für rot sensibilisiert. So wurden die geschminkten Lippen in den 20ern schwarz und der Teint dunkel. Eigentlich sollten einige dieser Filme zum Einsatz kommen, aber die analoge Kamera streikte. Im digitalen Verfahren kann man den Effekt aber gut simulieren.