Mittwoch, 25. Januar 2012

"Bremen? C'est mort!" - Vernissage


"Bremen? C'est mort! - Bremen? Das ist tot!" ist der ironische Titel meiner ersten Ausstellung an der Weser. 14 schöne Bilder mit kleinen Fehlern sind im Februar in der Galerie DREIhoch3 im Bremer Viertel zu sehen.

Pressetext: "Romantisch blickt sie über die Weser zur umgedrehten Komode. Entspannt hat sie ihre Arme auf der Bank ausgebreitet. Aber Halt, das ist ja nur ein Skelett. Schnee bedeckt den Park, ein Hund schnüffelt einer Fährte nach. Und da! Liegt da nicht jemand? Es könnte so schön sein, nette Landschaftsfotos aus Bremen. "Ja, mit kleinen Fehlern", lacht Fotograf Thomas W. Salzmann. "Bremen? C'est mort! - Bremen? Das ist tot!" nennt der geborene Berliner seine Serie. Ein wenig böse und doch voller Ironie laden die Schwarzweißbilder zum genauen Hinsehen ein. "Im ersten Moment wirken die Bilder schön, doch dann entdeckt der Betrachter immer etwas, das nicht dort hingehört.

"Die Idee dazu kam mir, als in unserer Fotogruppe nichts los war", erinnert sich der Fotograf. Im Gegensatz zu Gruppen in anderen Städten war Bremen wie tot. Da waren der Titel und die Idee geboren. Fotografen und Modelle der Gruppe wurden eingeladen, an der Aktion teilzunehmen. In seiner Freizeit, an mehreren Wochenenden entstanden schaurig schöne Bilder, die fast als Postkarte herhalten könnten.. Übrigens keine Angst, alle "Leichen" erfreuen sich bester Gesundheit.

Der Berliner Thomas W. Salzmann lebt seit 15 Jahren in Bremen und arbeitet als freier Fotojournalist. Auch in seiner Freizeit kann er den Finger nicht vom Auslöser lassen. Nach zwei kleinen Ausstellungen in einem Berliner Kirchencafé ist dies, nach langer Pause, seine erste Ausstellung an der Weser. "Aber sicher nicht die Letzte" grinst der Fotograf. Das nächste Thema stehe schon fest: "The German Angst."


Eine Vernissage findet am Sonntag, den 5. Februar um 15 Uhr statt.

DREI hoch 3
Schildstr. 27
28203 Bremen
DREIhoch3 - Anfahrt

Samstag, 7. Januar 2012

Joggen und frieren - first view UPDATE

First view - ein erster Blick also auf die Bilder aus dem heutigen Shooting:

Ob joggen im Jahr 2022 so aussieht, wenn Luft und Klima sich weiter verschlechtern? Zugegeben eine düstere Vision. Gut gelaufen ist hier Lea.

Bei Wind, Regen und Kälte war das 'Kleine Schwarze' eine besondere Herausforderung. Der Fotograf war jedoch unschuldig. Pia und Lea hatten sich den Kontrast zwischen Industrie und Abendgarderobe selbst gewünscht. Selbst der Fotograf fror und arbeitete ganz schnell.
UPDATE: weitere Bilder ohne Kommentar