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Im Zeitalter der Marktschreier

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Sie schreien mich an. Wollen Aufmerksamkeit, aus der Masse herausstechen, mit Lautstärke und einlullenden Worten. Alle fünf Minuten wird ein Tutorial-Video unterbrochen und schon schreien sie wieder. Gegen allse mögliche soll ich mich impfen (Nein, nicht C.!) und meine Enkel doch auch. Ein Hörgerät soll ich testen, doch meine Ohren sind besser als mir oft lieb ist. Und Speaker solle ich werden und inkontinent sei ich doch bestimmt heimlich auch... Auf Instagram und in Foto-Foren geben sich die Lautesten als die Besten aus. Die meisten Likes und Klicks zählen. Das sei es, was ein gutes Bild ausmacht. Massengeschmack, Durchschnitt halt, oder? Likest du mich, like ich dich, werde mein Follower... Was für eine Logik! In "den" Medien geht es weiter. Weniger der Inhalt, sondern die Verweildauer auf der Seite zählt. Manchmal suche ich die Meldung in einem Text vergeblich. Wieder auf eine dieser Überschriften reingefallen. Nun komme ich ursprünglich aus dem Journalismus, habe das all

On the way with my fujifilms...

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Bestand vor 2 Jahren: Fujifilm X-T1, X-E3, S5pro, X-E1 und Zubehör Wie alles begann... Als ich vor ein paar Jahren meine erste Fujifim-Kamera kaufte, ahnte ich nicht was daraus werden würde. Eigentlich - ja, eigentlich suchte ich nur eine Möglichkeit meine alten Zeiss- und Yashica-Objektive an einer Digital-Kamera zu nutzen. Dafür sind Spiegellose bestens geeignet und die Adapter nicht teuer. Eine gebrauchte X-E1, also eine Fuji der ersten Stunde, lief mir günstig über den Weg. Mit den Wahlrädern wirkte sie sehr vertraut und es waren nur wenige Einstellungen, die ich tatsächlich nachschlagen musste. Ein paar Tage später das erste Shooting im Studio. Ich war begeistert! Fuji X-E1 mit Zeiss T* 85mm/f2.8: Zwar mußte ich, da die alten Objektive ja manuell einzustellen waren, langsamer arbeiten, aber selten hatte ich so wenig Ausschuß. Durch das "Focus-Peeking", also der farblichen Markierung der stellen im Sucherbild die gerade in der Schärfe lagen, waren die Bilder perfekt

Foto, Melange, Ai Weiwei - oder einfach Wien - Nachtrag vom März 2022

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  Foto-Ausstellungsmarathon in Wien. Die "Foto Wien" lockte mit zahlreichen Ausstellungen, Veranstaltungen und Wien sowieso. Eine ganze Woche verbrachte ich an der Donau. Im Gepäck Papier und Feder um die erhofften Inspirationen festzuhalten. Fotografisch war ich ganz analog unterwegs, deshalb hier "nur" die Handy-Bildchen ;-) Seit ich in Wien war, bin ich wieder auf der Suche nach neuen, anderen Ausdrucksformen. Dieses fotografische (Nicht-alle-)Tagebuch war ein Versuch ein paar der Eindrücke weiterzugeben.  Die durfte nicht fehlen! Volles Programm Schöne alte Straßenbahnen! Sissi! ...und noch einmal Sissi! Mit ein wenig Übung gelingt auch Streetfotografie mit dem Handy! Neni am Naschmarkt, lecker essen! Mal keine Fotografie, aber beeindruckend! Einfach schön in meinem Lieblingskaffeehaus! Dann hieß es Abschied nehmen... >

Donau so blau... Ein paar Tage in Wien

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 Wunderschöne Herbsttage in Wien liegen hinter mir. Für eifrige Blogleser gibt es hier eine Zusammenfassung meines Online-Tagebuches, natürlich mit Bildern und den einen und anderen Tipp für Fotografen. 30. Oktober 2021 Hach, Wien! Es gut hier zu sein. Gestern einen herrlichen Flug gehabt. Klar hätte auch mit dem Zug fahren können. Doch der Corona-Voucher musste auch weg. Na, immerhin kein Inlandsflug! In Hamburg noch das übliche hin und her, Gate hier, nein doch Gate da. Wahrscheinlich wollten sie die Leute in Bewegung halten, damit sie nicht merken, dass es kaum Sitzplätze in der Wartezone gab. Na, vielleicht war auch die Lüftungsanlage defekt uns sie wollten auf diese Art Durchzug machen. In Wien angekommen funktionierte alles perfekt. Grenzkontrolle inklusive 3G-Check in 30 Sekunden. Mit "Kommens, kommens, kommens", wurde die Schlange schnell auf die Schalter verteilt. "Passt", sagte der junge Soldat vom Bundesheer und weiter gings. Schnell noch auf der ÖBB-App